So haben wiederkehrende Harnwegsinfekte wenig Chancen

(djd). Brennen beim Wasserlassen, unangenehmer Harndrang und Schmerzen im Beckenbereich – die meisten Frauen haben eine Blasenentzündung schon am eigenen Leib erlebt. Die sogenannte Cystitis wird durch Bakterien verursacht, die aus dem Genitalbereich über die bei Frauen verhältnismäßig kurze Harnröhre in die Blase aufgestiegen sind. Wenn der Körper bereits mit einem Infekt zu kämpfen hat und geschwächt ist, haben die Erreger leichtes Spiel. Oft genügt es auch schon, wenn der Unterleib auskühlt, wie beim Sitzen auf einem kalten Untergrund. Die typischen Beschwerden können aber auch nach dem Geschlechtsverkehr auftreten, wenn Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre gelangt sind. Nicht umsonst wurde die Blasenentzündung in früheren Zeiten als „Brautkrankheit“ bezeichnet und ist immer noch als „Honeymoon-Cystitis“ bekannt.

 

Ist das Immunsystem bereits geschwächt, haben Blasenkeime leichtes Spiel.
Ist das Immunsystem bereits geschwächt, haben Blasenkeime leichtes Spiel.
Foto: djd/KadeFungin/thx

 

Ausgeglichene Vaginalflora kann schützen

Normalerweise ist die gesunde Scheidenflora dazu in der Lage, eingedrungene Keime abzuwehren. Die dort siedelnden Milchsäurebakterien, nach ihrem Entdecker auch als Döderlein-Bakterien bekannt, sorgen für ein saures Milieu mit einem pH-Wert von 3,8 bis 4,5. Ist, etwa durch hormonelle Schwankungen, der pH-Wert zu hoch, gerät die natürliche Schutzbarriere aus dem Gleichgewicht – Pilze und Bakterien können überhandnehmen. Zur Stärkung der Vaginalflora kann eine Milchsäurekur wie KadeFungin angewendet werden.

Wie Milchsäure der Scheidenflora nützt

Die enthaltene Milchsäure ist in ein feuchtigkeitsspendendes Gel eingebettet und fördert die Vermehrung der in der Scheide siedelnden nützlichen Milchsäurebakterien. Das Vaginalmilieu wird dadurch unmittelbar angesäuert. So werden zum einen schädliche Bakterien daran gehindert, in die Blase aufzusteigen. Zum anderen wird ein optimaler Lebensraum für die körpereigenen Milchsäurebakterien geschaffen, die dadurch zusätzliche Milchsäure produzieren und das Scheidenmilieu in einem gesunden sauren Bereich halten, in dem sich Keime nicht vermehren können.

 

Die Gynäkologin weiß: Ein saures Vaginalmilieu hindert schädliche Bakterien daran, in die Blase aufzusteigen.
Die Gynäkologin weiß: Ein saures Vaginalmilieu hindert schädliche Bakterien daran, in die Blase aufzusteigen.
Foto: djd/KadeFungin/Getty

 

Tipps für einen gesunden Intimbereich

– Den weiblichen Intimbereich einmal täglich in der Dusche mit lauwarmem Wasser abspülen: Da sich die Vagina innen von selbst reinigt, nur den äußeren Bereich waschen.

– Während der Menstruation sollten Binden und Tampons regelmäßig in kurzen Abständen gewechselt werden. Bei Neigung zu Scheidenpilz Binden bevorzugen.

– Unterwäsche täglich wechseln, Baumwolle den Vorzug geben und bei 60 Grad waschen.

– Nach dem Toilettengang immer von vorne nach hinten abwischen.

– Wasserlassen innerhalb von 30 Minuten nach dem Geschlechtsverkehr kann dabei helfen, eingedrungene Keime auszuspülen.