Harnwegsinfekte sind bei Badenixen häufig

(djd). Der Sprung in den Pool oder das Eintauchen in den See ist eine Wohltat, denn an heißen Tagen sorgt das beliebte Nass für eine willkommene Abkühlung.

Abkühlen – aber nicht unterkühlen

Wer es mit der Abkühlung zu gut meint, zahlt mitunter einen hohen Preis: Wenn der Unterleib schmerzt, sich ein ständiger, quälender Harndrang einstellt und beim Wasserlassen nur wenige Tropfen kommen, sind das typische Symptome einer Blasenentzündung. Gerade in der Badesaison treten solche Harnwegsinfekte häufig auf. Zunächst schwächen Chlor und Nässe den Schutz der Haut im Intimbereich und können die gesunde Intimflora beeinträchtigen. Darmbakterien, die normalerweise mühelos in Schach gehalten werden, gelingt es so, leichter in die Harnwege zu gelangen, in die Blase aufzusteigen und eine Blasenentzündung hervorzurufen. Hinzu kommt eine Unterkühlung des Unterleibs. Die Kälte verursacht eine verminderte Durchblutung. Für die Keimabwehr wichtige Immunzellen gelangen schlechter an den Ort des Geschehens – nämlich zur Blase – und die Bakterien bleiben unbekämpft.

 

Wenn Badenixen im Meer oder im Pool planschen, sollten sie darauf achten, nicht zu sehr auszukühlen. Am besten immer nach dem Baden die Badekleidung wechseln, denn durch die Auskühlung des Unterleibs wird die Durchblutung vermindert und die Immunabwehr geschwächt.
Wenn Badenixen im Meer oder im Pool planschen, sollten sie darauf achten, nicht zu sehr auszukühlen. Am besten immer nach dem Baden die
Badekleidung wechseln, denn durch die Auskühlung des Unterleibs wird die Durchblutung vermindert und die Immunabwehr geschwächt.
Foto: djd/www.cystinol.de/shoot4u-stock.adobe.com

 

Es muss nicht immer gleich ein Antibiotikum sein

Zur Behandlung einer unkomplizierten Blasenentzündung sind pflanzliche Präparate gut geeignet. Hier können praktische Dragees mit Bärentraubenblätterextrakt wie etwa „Cystinol akut“ wertvolle Dienste leisten. Mit Bärentraubenblätterextrakt ist eine rein pflanzliche, antibakterielle und entzündungshemmende Behandlung möglich, ohne die Gefahr der Resistenzbildung, wie das bei Antibiotika der Fall sein kann. Die Therapie einer Blasenentzündung sollte möglichst rasch erfolgen. Betroffene sollten ihren Infekt vollständig auskurieren – verbleiben Erreger in der Blase, kann es zu einem erneuten Aufflammen der Entzündung kommen.

 

Oma hatte Recht: Auch im Sommer sollten Frauen besser nicht auf kaltem Untergrund sitzen.
Oma hatte Recht: Auch im Sommer sollten Frauen besser nicht auf kaltem Untergrund sitzen.
Foto: djd/www.cystinol.de/Colourbox

 

Tipps zur Vorbeugung

Vorbeugend sollte eine Auskühlung der Unterleibsregion vermieden werden – etwa durch das prompte Wechseln feuchter Badekleidung. Ungünstig kann es sich auswirken, den Harndrang zu lange aufzuhalten oder die Blase nicht vollständig zu entleeren. Saunagänge oder Wechselduschen helfen dabei, den Körper an Temperaturschwankungen zu gewöhnen. Eine vitalstoffreiche Kost stärkt zusätzlich das Immunsystem.

 

Wer im Meer oder Pool planscht vergisst leicht, dass bei Auskühlung die Blase in Gefahr ist.
Wer im Meer oder Pool planscht vergisst leicht, dass bei Auskühlung die Blase in Gefahr ist.
Foto: djd/www.cystinol.de/Colourbox

 

Warum trifft Blasenentzündung oft Frauen?

Dass Frauen anfälliger für eine Blasenentzündung sind als Männer, liegt an ihrer kurzen Harnröhre. Da diese zudem noch in der Nähe zum Darmausgang mündet, können Hygienefehler wie Abwischen von hinten nach vorn zu einem „Verschleppen“ der Darmbakterien führen. Der Intimbereich sollte nur mit warmem Wasser gepflegt werden, um die gesunde Vaginalflora zu schützen. Übrigens: Auch die Wechseljahre können sich auf die Blase schlagen, da sich durch die hormonelle Umstellung der pH-Wert des Intimbereichs verändert und so die natürliche Barriere gegen krankmachende Keime gestört wird.

 

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