Während Schwangerschaft und Stillzeit konsequent auf Alkohol verzichten

 

(djd). Ein Kind zu bekommen, stellt das gesamte Leben auf den Kopf. Werdende Eltern erhalten gänzlich neue Herausforderungen und zahlreiche Glücksmomente. Dazu gehört es auch, Verantwortung zu übernehmen – und das nicht erst nach der Geburt. So empfehlen etwa Mediziner dringend, in der Schwangerschaft und während der Stillzeit konsequent auf Alkohol zu verzichten. Schließlich gelangt dieser unweigerlich auch in den Blutkreislauf des Embryos und kann zu Schädigungen führen. Fachleute sprechen dabei vom Fetalen Alkoholsyndrom, kurz FAS.

 

Mutter trinkt keinen Alkohol während der Schwangerschaft
Die Vorfreude auf den Nachwuchs ist riesig. Schon während der Schwangerschaft sollten junge Eltern verantwortungsvoll handeln und auf Alkohol verzichten.
Foto: djd/BSI/Getty Images/Paul Bradbury

 

Drohende Folgen durch Alkohol während der Schwangerschaft

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Die Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft können erheblich sein: In Folge dessen kommen pro Jahr in Deutschland bis zu 2.000 Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen zur Welt. Weitere 4.000 Neugeborene erleiden partielle Schädigungen. „Eine Heilung dieser schweren Behinderungen ist nicht möglich. Einzelne Defizite können zwar durch Therapien gelindert werden – die große Mehrzahl der Betroffenen ist dennoch zum Teil nicht zur eigenständigen Lebensführung in der Lage“, schildert Dr. Reinhold Feldmann von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Münster und der FASD-Ambulanz der Tagesklinik Walstedde. Die einzige und beste Vorbeugung ist daher eine zeitweise Abstinenz, erklärt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des „Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung“ des BSI: „Da es keine wissenschaftlich gesicherten Grenzwerte gibt, kann die Empfehlung nur lauten, während der gesamten Schwangerschaft konsequent auf alle alkoholhaltigen Getränken zu verzichten.“

 

Null Promille für neun Monate

Unter dem Motto „9 Monate – 0 Promille“ informiert der BSI-„Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ zu dem Thema. Bereits im 13. Jahr in Folge wird dazu eine Infobroschüre über die gynäkologischen Praxen an schwangere Frauen verteilt. Ausführliche Informationen, kostenfreie Downloads und Videos zum Thema sind etwa unter www.verantwortung-von-anfang-an.de** verfügbar. Wichtig: Werdende Väter, Familie und Freunde können schwangere Frauen in dieser Phase unterstützen. So sollte es selbstverständlich sein, sie nie zum Trinken aufzufordern, sondern sie beim bewussten Verzicht aktiv zu begleiten und auch selbst weniger Alkohol zu genießen. Zudem sollte man auf versteckte Mengen etwa in Pralinen oder alkoholfreiem Bier – mit einem zugelassenen Restgehalt von bis zu 0,5 Prozentvolumen – achten.

 

Kein Alkohol während der Schwangerschaft
Mit null Promille über neun Monate unterstützen werdende Mütter die Gesundheit ihres Babys.
Foto: djd/BSI/Getty Images/Inside Creative House

 

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Ein Kind zu bekommen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Mediziner empfehlen werdenden Müttern dringend, in der Schwangerschaft und während der Stillzeit konsequent auf Alkohol zu verzichten. Schließlich gelangt dieser unweigerlich auch in den Blutkreislauf des Embryos und kann zu Schädigungen führen. Fachleute sprechen vom Fetalen Alkoholsyndrom, kurz FAS. Unter dem Motto „9 Monate – 0 Promille“ informiert der „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) zu dem Thema. Bereits im 13. Jahr in Folge wird eine Infobroschüre über die gynäkologischen Praxen an schwangere Frauen verteilt. Unter www.verantwortung-von-anfang-an.de** gibt es ausführliche Informationen und kostenfreie Downloads.